9. Dezember im Advent

Das Leben vieler Frauen in Madagaskar ist geprägt von harter Arbeit. Gesellschaftlich erfahren sie viele Benachteiligungen. Darum haben viele von ihnen eine mangelnde Schulbildung; 29 % sind gar Analphabetinnen. Die Zahl der Jugendlichen, die selber schon Kinder haben, ist hoch. Im Durchschnitt hat eine Frau in Madagaskar vier Kinder.

Um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen - oder zumindest dazu beizutragen - arbeiten sie zum Beispiel als Näherinnen, Wäscherinnen, Köchinnen oder Straßenhändlerinnen. Auf dem Land machen sie die Feldarbeit. Und was weltweit gilt ist auch in Madagaskar der Fall: Frauen machen die Sorge-Arbeit (Care-Arbeit).

Frauen in Madagaskar

FrauEinige Frauen schließen sich mit Hilfe unseres Partners Iray Aina, zusammen. Gemeinsam stellen sie zum Beispiel Kuchen und anderes kleines Gebäck für Veranstaltungen her oder machen zur Erntezeit Früchte haltbar, die sie später dann verkaufen können.

Mikrokredite und Spargruppen helfen den Frauen in Iray Aina, ihre Lebenssituation ein wenig zu verbessern.

Auch auf andere Weise stärkt Iray Aina den Frauen den Rücken. Leitungspositionen werden grundsätzlich von je einem Mann und einer Frau besetzt (das gilt auch für das Personal!). Frauen in Iray Aina können mitgestalten und mitentscheiden - im Land selbst ist dies nicht der Fall. Die Frauen von Iray Aina haben sich auch für das aktuelle Schwerpunktthema stark gemacht: Einkommen schaffen für alleinstehende Mütter.

Siehe dazu auch den Bericht "Eine Bank namens Lilly".

Frau 4
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