| Stand 02/2026 | ![]() |
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| Bevölkerung |
32,7 Mio | 83,5 Mio | |
| Fläche |
587.000 km2 | 357.000 km2 | |
| Lebenserwartung |
♂ 65,7 / ♀ 69,1 | 78,9 / 83,5 | |
| Kindersterblichkeit | 5,0 % | 0,37 % | |
| Fertilität |
3,81 | 1,35 | |
| Zugang sauberes Wasser |
53,4% |
>99% | |
| Zugang Sanitäranlagen |
12,3% | >96% | |
| Zugang Elektrizität |
15% |
<99% | |
| Krankenhausbetten je 1000 |
0,2 | 8 | |
| Altersmedian 2025 | 20,3 Jahre 2024 | 45,5 Jahre | |
| Hungergrenze 2.100 cal | 76 % | < 1 % | |
| BIP 2025 | 17,64 Mrd € | 4.469 Mrd € | |
| BIP pro Person 2025 | 505 € | 53.500 € | |
| BIP Wachstum | 3,8% | 0,2% | |
| Auslandsverschuldung, gesamt 2024 | 5,64 Mrd € | ||
| Schuldendienst 2024 | 0,23 Mrd € | ||
| Industrieller Sektor (ohne Ursektor Bergbau) | 9,5% (2024) | 19,9% (2024) | |
| Anteil Tourismus - auch induziert | 14,6% | 11% | |
| Warenverkehr Deutschland / Mcar 2024 | Export 145 Mill | Import 60 Mill | |
| Warenimport 2025 | 4,44 Mrd € | 1363 Mrd € | |
| Warenexport 2025 | 2,38 Mrd | 1563 Mrd € | |
| Ausfuhrüberschuss | - 2,06 Mr | + 200 Mrd | |
| Direktinvestitionen (FDI) 2025 | 380 Mill € (2024) | 96 Mrd € | |
| Bundeshaushalt 2025 | |||
| Ausgaben |
2,56 Mrd | 502,5 Mrd € | |
| Einnahmen |
2,05 Mrd | 420,8 Mrd € | |
| Durchschnittseinkommen pro Person 2025 | 439 € (2024) | 50.500 € | |
| Medianeinkommen pro Person 2025 | 338 € (2024) | 45.800 € | |
| Inflation | 7,3 % | 2,2 % | |
| Alphabetisierung | 77 % | 96 % | |
| Index Geschlechterungleichheit GII von 188 Ländern 2025 | Platz 183 | Platz 21 | |
| informeller Sektor | 93,6 % | 10,2 % | |
| Stromverbrauch pro Person/Jahr | 78 kWh | 5.700 kWh | |
| Erneuerbare Energie in allen Branchen |
83,6 % | 20,6 % | |
| Erneuerbare Energien im Stromverbrauch |
36,9 % | 56 % | |
| ökologische Fußabdruck (Referenz 1 Erde) |
0,6 Erden | 3,0 Erden | |
| CO2 Emmissionen pro Kopf / exportbereinigt |
0,2 / 0,4 Tonnen | 7,7 / 10,8 Tonnen | |
| CO2 Emmissionen, weltweiter Anteil als Land |
0,01% | 2% | |
| Plastikmüll p.a. |
2,2 kg | 81 kg | |
| PKW je 1000 Einwohner 2025 | 15 | 570 | |
| Fernseher | 30 % | >97 % | |
| Radio | 49 % | >95 % | |
| Internetnutzer | 20,4 % | 97 % | |
| Mobilfunkverträge pro Person 2025 |
0,75 | 1,25 |
Quelle: BMZ, GIT, ILO, ITU, Weltbank, Worldometer, trading economics, Weltbevölkerungsdaten, Europäische Kommission, Gerorank, WTO, STATISTA, UNEP, OECD u.a.
Ländername: Republik Madagaskar (Repoblikan'i Madagasikara, République de Madagascar)
Hauptstadt: Antananarivo (ca. 3 Millionen Einwohner)
Bevölkerung: 32.700.000, darunter 110.000 - 150.000 Komorer, 27.000 Franzosen (davon etwa die Hälfte mit doppelter Staatsangehörigkeit)
Landessprache: Madagassisch, Französisch
Religionen: Über 50 Prozent der Bevölkerung sind Anhänger der ursprünglichen Naturreligionen (Animisten); 8 Millionen Christen, davon 4,5 Millionen Katholiken, 3,5 Millionen Protestanten, 1,4 Millionen Moslems
Nationaltag: 26. Juni Unabhängigkeit: 1960
Regierungsform: Präsidialdemokratie
Verwaltungsstruktur: Zentralstaat, eingeteilt in 6 Provinzen, 22 Regionen und 119 Distrikte
Staatsoberhaupt: Colonel Michael Randrianirina, Interimspräsident seit dem 14. Oktober 2025 (Militärputsch).
Regierungschef: Mamitiana Rajaonarison seit dem 15.03.2026
Außenministerin: Alice N’Diaye seit dem 25.03.2026
Minister für Bergbau und strategische Ressourcen Carl Andriamparany seit dem 25.03.2026
Innenministerin: Rakotonandrasana Hanitra Velonjara Tiaray seit dem 25.03.2026
Finanzen und Wirtschaft: Herinjatovo Aimé Ramiarison seit dem 25.03.2026
Umweltminister: Nolave Luck Aristide Andriantsihala seit dem 25.03.2026
Parlament: Nationalversammlung mit 151 Sitzen. Die letzten Wahlen fanden am 29. Mai 2024 statt. Am 11. Dezember 2024 fand die letzte Kommunalwahl statt. Das letzte funktionierende Parlament wurde am 14. Oktober 2025 im Zuge deines Putsches faktisch abgeschafft bzw. außer Kraft gesetzt
Gewerkschaften: CTM (Conférence des Travailleurs de Madagascar, Dachverband); MIM (Mouvement Intersyndical Malgache); Organisationsgrad: ca. 10 Prozent des schmalen „formellen Sektors“
Quelle: Auswärtiges Amt
Der Weltfriedens-Index, GPI ist der Versuch, die Friedfertigkeit von Nationen und Regionen anhand eines relativen Vergleiches mittels 23 Kriterien darzustellen. Erstellt und herausgegeben wird er durch ein internationales Gremium bestehend aus Friedensexperten, Friedensinstituten, Expertenkommissionen und dem Zentrum für Frieden und Konfliktstudien der Uni Sydney.
Deutschland liegt hier auf Rang 20 (im Vorjahr 16) und Madagaskar auf Rang 44 (Vorjahr 46) von 163 gelisteten Ländern.
Ergebnis
Der GPI 2024 stellt fest, dass die Welt zum 12. Mal in den letzten 16 Jahren weniger friedlich geworden ist. Der durchschnittliche Grad der Friedfertigkeit der Länder verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,56 Prozentpunkte. Insgesamt verbesserte sich die Friedfertigkeit in 65 Ländern und in 97 Ländern verschlechterte sie sich.
3,5 Prozent der Menschen weltweit leben in Staaten, in denen volle Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert sind. Hier leben 284 Millionen Menschen.
Dahingegen leben 85 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern, in denen die Zivilgesellschaft beschränkt, unterdrückt oder geschlossen ist. Das betrifft fast 7 Milliarden Menschen. Ihre Regierungen beschneiden die Freiheitsrechte erheblich und drangsalieren, verhaften oder töten kritische Menschen. Das trifft auf 115 von 197 Ländern zu. Neun Länder wurden 2024 gegenüber dem Vorjahr herabgestuft .....
Für Deutschland beschreibt der Atlas die Situation als "beeinträchtigt" - Madagaskar wird als "eingeschränkt" beschrieben.
In krisenhaften Zeiten fällt der Fortschritt aus
Es geht nicht mehr voran – die Anstrengungen zur Überwindung des Hungers, die in den letzten Jahrzehnten so große Erfolge erzielten, bringen in einer Zeit sich zuspitzender Krisen derzeit kaum noch Verbesserungen zustande. Bei allen Indikatoren, aus denen der Index sich zusammensetzt, bleiben die Fortschritte hinter den internationalen Zielvorgaben zurück. Der globale WHI-Wert liegt 2025 bei 18,3; im Vergleich zum letzten methodisch vergleichbaren Wert aus dem Jahr 2016 mit 19,0 ist das kaum noch eine Verbesserung. In 27 Staaten hat der Hunger seit 2016 sogar wieder zugenommen.
Von den 123 gelisteten Ländern steht Madagaskar hinter Somalia, Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo an viertletzter Stelle.
Der weltweite Fortschritt bei der menschlichen Entwicklung hat sich laut dem aktuellen Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen dramatisch verlangsamt. Der „Bericht über die menschliche Entwicklung 2025“ zeigt, dass nach den globalen Krisenjahren 2020 und 2021 kein nachhaltiger Aufschwung erfolgt ist. Stattdessen verzeichnen die aktuellen Prognosen einen unerwartet schwachen Anstieg – den geringsten seit Einführung des Index der menschlichen Entwicklung im Jahr 1990.
Der diesjährige Bericht trägt den Titel „Eine Frage der Wahl: Menschen und Möglichkeiten im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ und beleuchtet das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) für die künftige Entwicklung.
Aktuell nimmt Madagaskar Rang 183 von 193 Ländern ein. (Im Jahr 2024 war es noch Rang 177)
Fokus des Welt-Risiko-Berichts 2025: Überschwemmungen. Jedes Jahr sind Millionen Menschen von Katastrophen infolge extremer Naturereignisse betroffen. Doch das Risiko ist nicht nur eine Frage der Naturgewalt – gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie Armut, ungleiche Infrastruktur oder fehlender Zugang zum Gesundheitssystem machen den Unterschied zwischen Naturereignis und Katastrophe.
Der Bericht enthält zudem den WeltRisikoIndex, welcher das Katastrophenrisiko für 193 Länder weltweit angibt. Hier hat sich Madagaskar vom extremen Platz 13 auf Platz 19 verbessern können.
Im aktuellen World Happiness Report belegte Finnland den ersten Platz, Deutschland auf den 22 Platz. (im Vorjahr 24) und Madagaskar auf den 132. (im Vorjahr 123) Platz von 147 gelisteten Ländern.