Der Wald in Madagaskar ist in einer ernsten ökologischen Krise. Die Insel beherbergt eines der einzigartigsten und vielfältigsten Ökosysteme der Welt mit vielen Tier- und Pflanzenarten, die nur dort vorkommen. Doch die Waldflächen Madagaskars sind stark bedroht, hauptsächlich durch Abholzung, illegalen Holzschlag und Brandrodung (tavy). Diese Aktivitäten werden oft durch wirtschaftliche Not, eine hohe Bevölkerungsdichte und mangelnde staatliche Kontrolle verschärft. Zudem verstärkt der Klimawandel die Probleme. Durch veränderte Wetterbedingungen, wie zunehmende Dürreperioden und Zyklone, wird der Druck auf die Wälder Madagaskars weiter erhöht. Bodenerosion und Überschwemmungen sind häufige Folgen des Waldverlustes und führen zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen sowohl für Menschen als auch für Tiere.
Diese Bilder zeigen, dass auch Iray Aina mitmacht, wenn Initiativen zur Wiederaufforstung der Wälder in Madagaskar gestartet werden. In den letzten Jahrzehnten haben die Menschen den Wald gerodet, verbrannt und wirtschaftlich geplündert. Wald ist von der Bildfläche verschwunden .....
Bei der Aufforstung - und das kennen wir auch von uns in Deutschland - gilt auch in Madagaskar die Anpassung an den Klimawandel und das Pflanzen klimaresilienter Baumarten, die den Folgen des Klimawandels Stand halten: Baobab-Bäume, Moringa (Bennussgewächse mit Speicherwurzeln), Sukkulente (Strauchgewächs auf trockenen Böden), der Tamarindenbaum, Palissander, Kasuarinen (Buchenart)