Die Plattform FANDROMBO, die die Gemeinschaften der Region Anosy in Madagaskar vertritt, richtet eine direkte Erklärung an die Hauptversammlung von Rio Tinto, die am 6. Mai 2026 in Perth, Australien, stattfand. FANDROMBO vertritt die lokalen Gemeinschaften in Gespräch mit der Führung von Rio Tinto bzw. QMM.
Die QMM-Mine in Madagaskar ist eine Titan [Ilmenit]- und Mineralerz-Bergbauoperation, die von Rio Tinto über dessen Tochtergesellschaft QIT Madagascar Minerals betrieben wird. In diesem Zusammenhang hat ein Vertreter von FANDROMBO bei einer Hauptversammlung (AGM) von Rio Tinto Fragen zur sozialen und ökologischen Situation rund um die QMM-Mine in Anosy im Süden Madagaskars gestellt, insbesondere zu Themen wie Beschäftigung, Umwelt- und Wasserfragen, Transparenz und wirtschaftlicher Gerechtigkeit.
ERKLÄRUNG VON FANDROMBO AUF DER HAUPTVERSAMMLUNG VON RIO TINTO
Nach 15 Jahren sagen wir NEIN zu leeren Versprechungen.
Die Plattform FANDROMBO hat heute im Namen der Gemeinden von Anosy das Wort ergriffen:
❌ Unzureichende lokale Personalbeschaffung
❌ Geschlossene Märkte für lokale Unternehmer
❌ Wasser, Gesundheit und Umwelt: nach wie vor Probleme
❌ Keine sichtbaren strukturellen Veränderungen
Unsere Botschaft ist klar: Das System funktioniert für das Unternehmen, nicht für uns.
Wir sind nicht gegen die Ausschöpfung der Minen. Wir lehnen ab:
✊ Eine Ausschöpfung OHNE Gerechtigkeit
✊ Eine Entwicklung OHNE Inklusion
✊ Einen Reichtum OHNE Umverteilung
Wir fordern JETZT:
✅ Vollständige Transparenz (Einstellungen, Aufträge, CSR)
✅ Wirtschaftliche Gerechtigkeit (Vorrang für lokale KMU)
✅ Wahrheit über die ökologischen Auswirkungen (unabhängige Analysen)
Der hier geschaffene Reichtum muss denen zugutekommen, die hier leben. Das ist ein Recht, kein Gefallen.
Nicht in 5 Jahren. JETZT.