Die Folgen des Klimawandels in Madagaskar

Ein Podcast von GlobalLokal mit der Klimaaktivistin Anne Marcelle Rakotonirina

Sie berichtet  über ihre Heimat Madagaskar und welche Folgen die Klimakrise auf das Land, die Menschen und die Gesellschaft hat. Sie ist als Klimaschutzbotschafterin tätig und vermittelt Menschen mehr Wissen über Klima- und Umweltschutz. 

|| Der Podcast ist vom 8. September 2025 und spiegelt darum die aktuelle politische Situation nicht wider ||

Der Zyklon Gezani

10. Februar 2026: Während das Land noch an den Folgen des letzten Zyklons Fytia leidet, traf am späten Nachmittag des 10. Februar der nächste Zyklon Gezani mit einer, so melden es die Agenturen, Windgeschwindigkeit von 250km, in Tamatave, der zweitgrößten Stadt Madagaskars mit 400.000 Einwohnern, auf Land. Er hinterließ eine Spur der Verwüstung und zerstörte - so meldet es RFI - 80% der Stadt. 

Aktuelle bzw. seriöse Meldungen über Menschenopfer und Schäden liegen zur Zeit nicht vor - ebenso wie Infos aus dem ländlichen Umfeld.

Die Regierung, aber auch die UN und die deutsche Botschaft bitten um Solidarität und Unterstützung. Erste Spendenaufrufe sind bereits erfolgt.

Einen Tag später schreibt RFI:

„Die Stadt ist verwüstet“, sagt ein Einwohner gegenüber RFI. Trotz der Anweisung, in Sicherheit zu bleiben, ist die Bevölkerung heute Morgen größtenteils auf der Straße. Die Älteren sitzen benommen auf den Bürgersteigen. Die Mutigsten machen sich daran, weggewehte Bleche einzusammeln und noch zu rettende Geräte und Dokumente vor den Überschwemmungen zu schützen. Mit dem Auto ist derzeit keine Fortbewegung möglich, da die Straßen mit Bäumen, weggerissenen Stadtmöbeln und diversen Materialien übersät sind. Die Mitglieder des Zivilschutzes und die Feuerwehr sind daher damit beschäftigt, die Straßen der Hauptstadt zu räumen. Das stark beeinträchtigte Telefonnetz wird nach und nach wiederhergestellt, aber seit Dienstag um 15 Uhr ist die Stromversorgung vollständig unterbrochen, was die Situation in den nächsten Stunden erschweren dürfte. In der Nacht wurde das BNGRC mit Hilferufen überschwemmt (...) Ein Einwohner berichtete RFI, dass er während des Wirbelsturms das Gefühl hatte, sein Gehirn würde vollständig zusammengedrückt und sein Körper zerquetscht, so brutal war der Druckabfall. 

Bilder vom Zyklon

23 Bilder

France 24: Die Antandroy als Opfer von Dürren und Untätigkeit der Regierung

Seit 2018 wurden fast 90.000 Angehörige des Volkes der Antandroy gezwungen, den von chronischer Dürre heimgesuchten Süden Madagaskars zu verlassen. In einem vernichtenden Bericht prangert Amnesty International die Untätigkeit der Behörden angesichts dieser humanitären Krise und der Verletzung der Grundrechte der Binnenvertriebenen an. Unwürdige Lebensbedingungen, Zwangsräumungen, getrennte Familien: Die Antandroy gehören heute zu den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen des Landes. Unser Gast, Nciko Arnold, Berater für Klimagerechtigkeit bei Amnesty International, geht auf die Schlussfolgerungen dieses Berichts und die Verantwortung der madagassischen Behörden und der internationalen Gemeinschaft ein.



France 24 berichtet: Dahalos richten Massaker aus

Banditen, so genannte Dahalos, überfielen am 29. July ein Dorf nördlich der Hauptstadt und töteten 29 Menschen - darunter 15 Kinder - die in ein Haus flüchteten und bei lebendigem Leib verbrannten. Die Regierung ist machtlos, was den Kampf gegen die Dahalos betrifft.(Auf Youtube können Sie den Untertitel 'deutsch' einschalten - oder die korrekte Übersetzung in der Videobeschreibung nachlesen)

Radio Faniry

 
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Radio vazo gasy

Madagaskar und der Klimawandel

31. August 2021 | Die SZ berichtet | Was der Klimawandel in Madagaskar anrichtet - einem Land, das nicht zum Klimawandel beigetragen hat.

Willkommen in der Hölle

Kinderarbeit in Madagaskar für Rohstoffe nach Europa!

<center>Willkommen in der Hölle</center>

Die Netzfrauen berichten: Mehr als 10.000 Kinder, von denen die jüngsten erst knapp 5 Jahre alt sind, sind in Madagaskar in Glimmerminen beschäftigt

Kinderprostitution in Madagaskar

<center>Kinderprostitution in Madagaskar</center>

Unschuld zu verkaufen: Mit Hilfe von Undercover-Filmen deckt diese beeindruckende Untersuchung einen boomenden Kindersexhandel auf. Im Zentrum von Madagaskar, einem der ärmsten Länder der Welt, wird Prostitution als unvermeidliches Mittel zum Überleben angesehen.

TV5 berichtet über Korruption

Die Steinbruchkinder von Madagaskar

<center>Die Steinbruchkinder von Madagaskar</center>
1. Sept. 2019

Das Kindermissionswerk, Aachen berichtet über die Situation von Kindern, die in den Steinbrüchen Madagaskars arbeiten. Vielen dieser Kinder sind wir im Rahmen unserer Besuche in Madagaskar auch begegnet.